Überforderter US-Präsident: Überforderter US-Präsident Geht er? Bleibt er? Das „Basta“ des Joe Biden

WAHSHINGTON. US-Präsident Joe Biden hat alle Forderungen abgelehnt, aufgrund seines mentalen Zustandes, nicht noch einmal für das Amt zu kandidieren. „Ich trete an. Ich bin der Führer der Demokratischen Partei. Niemand drängt mich raus“, beharrte Biden in einer Telefonkonferenz des Dachverbands der Demokraten.

Zuvor hatte es Gerüchte gegeben, der 81jährige könnte zeitnah für einen anderen Kandidaten Platz machen. Die New York Times berichtete, der Präsident habe gegenüber einem Freund angedeutet, daß er erwäge aus dem Rennen auszusteigen. Diesen Bericht hatte das Weiße Haus mit dem Satz „Diese Behauptung ist absolut falsch!“ dementiert.

Sprecherin: Biden hat kein Alzheimer

Seit im TV-Duell mit Donald Trump für jedermann offensichtlich geworden ist, was Medien und Demokraten jahrelang bestritten – nämlich, daß Biden geistig und körperlich gebrechlich ist – wird über dessen Zukunft diskutiert. Auf einer Pressekonferenz am Dienstagabend mußte die Sprecherin des Präsidenten sogar dementieren, daß ihr Chef an Alzheimer leide.

Im Hintergrund versuchen offenbar Parteifreunde, ihn zur Aufgabe zu bewegen, da sie in dieser Verfassung keine Chance für die Wahl am 5. November gegen Donald Trump sehen. Doch ohne die Einsicht Bidens wird er Kandidat bleiben. Außerdem stellt sich der Partei die Frage, wer an seiner Stelle ins Rennen gehen sollte.

Kompromißkandidatin könnte Michelle Obama, Ehefrau von Ex-Präsident Barack Obama, werden. Allerdings hat sich die 60jährige als „unpolitischen Menschen“ bezeichnet, der nicht Präsident werden möchte. Ob sie auch nach einem möglichen Rückzug Bidens dabei bleibt, ist offen. Um angeblich die Demokratie vor den Republikanern zu retten, könnte sie dennoch kandidieren. Laut Umfragen ist sie die einzige, die Trump schlagen könnte.

Trump geht von Bidens Ende aus

Konkurrent Trump geht inzwischen davon aus, der amtierende Präsident werde hinwerfen. An seiner Stelle werde Vizepräsidentin Kamala Harris kandidieren: „Ich habe ihn aus dem Rennen geworfen. Und das bedeutet, daß wir Kamala haben. Ich denke, sie wird es besser machen. Sie ist so schlecht. Sie ist so erbärmlich. Sie ist einfach so verdammt schlecht“, sagte er auf einem Golfplatz.

Das TV-Interview mit einem Parteifreund

Nun hängt alles von weiteren Auftritten an diesem Wochenende ab. Kann sich der Präsident fit genug präsentieren? In einem Fernseh-Interview will sich Biden am morgigen Freitag den Fragen des „ABC“-Journalisten George Stephanopoulos stellen. Er versprach in der Telefonkonferenz der Demokraten, einen fehlerfreien Auftritt hinzulegen.

Der Interviewer gilt als linkslastiger Freund der Demokraten. Unter Präsident Bill Clinton war der 63jährige Kommunikationsdirektor im Weißen Haus. Macht der Präsident in dem Gespräch erneut einen verwirrten und abwesenden Eindruck, dürfte seine Kandidatur ab morgen Geschichte sein. (fh)

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